Respekt

Respekt

Ein grosses Wort: Respekt. Eigentlich sollte man meinen, dass man Respekt schon als Kind lernt. Nicht Respekt haben, weil man vor dem anderen Angst hat, sondern weil man diese Person respektiert und wertschätzt. Schaut man in die Online-Kommentarfunktion vieler Zeitungen oder in die Kommentare einiger Facebook-Seiten erkennt man schnell, dass es einige Menschen gibt, die das nicht gelernt haben. Oder vielleicht ihr fades Leben in der «Anonymität» aufpeppen und sich ausleben wollen. Beleidigungen, Beschimpfungen sind an der Tagesordnung.
Wenn ich sowas lese, stelle ich mir ab und zu vor, ob dieser anonyme Kommentator diesen Kommentar seinem Gegenüber auch live ins Gesicht sagen würde. Wahrscheinlich nicht. Denn wenn man nicht einmal mit seinem Namen für seine Worte stehen kann…
Aber Worte können verletzen. Auch Politiker und Prominente. Diese werden evtl. etwas besser bezahlt (beinhaltet also auch eine Art «Schmerzensgeld»), aber weh tut sowas trotzdem.

In diesem Film bekommen zwei Sportreporterinnen die Kommentare auf ihrem eigenen Twitter-Account vorgelesen.
– Was wir davon lernen können? Dass wir vermehrt auch wieder schreiben (und sagen), wenn wir etwas gut finden. Wenn wir von einer Leistung, einem Menschen beeindruckt sind. Und schreiben heisst schreiben und nicht «nur» liken.

Anschauen. Nachdenken.  https://www.youtube.com/watch?v=9tU-D-m2JY8

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.